Website

Was kostet eine B2B-Website?

Veröffentlicht am 9. Juli 2026 6 Min. Lesezeit Von Francesco Lacanea
Kurz gefasst

Eine professionelle B2B-Website kostet je nach Umfang zwischen 1.500 € und 9.000 €, individuelle Projekte liegen darüber. Den Preis bestimmen Seitenumfang, Inhalte, Funktionen und die konzeptionelle Vorarbeit. Eine Landingpage startet ab 1.500 €, eine kompakte Unternehmenswebsite liegt zwischen 1.500 € und 4.500 €.

Welche Preisrahmen sind realistisch?

Die folgenden Richtwerte stammen aus vergangenen Projekten. Sie decken sich mit den Budget-Bändern unseres Preiskalkulators — dort lässt sich in zwei Minuten ein Rahmen für Ihr konkretes Projekt einordnen.

Richtwerte für B2B-Website-Projekte nach Projekttyp
ProjekttypRichtwertTypischer Einsatz
Landingpageab 1.500 €Ein Thema, ein Ziel: Kampagne, Angebot oder Produkt
Kompakte Website1.500 – 4.500 €Bis etwa fünf Seiten: Leistungen, Über uns, Kontakt
Erweiterte Website4.500 – 9.000 €Mehr Seiten, mehr Inhalte, erste Anbindungen
Individuelles Projektab 9.000 €Komplexe Struktur, Sonderfunktionen, Systemanbindungen

Was bestimmt den Preis einer Website?

Der Preis folgt dem Umfang und der Vorarbeit. Fünf Faktoren machen den Unterschied:

  • Seitenumfang und Struktur. Wie viele Seiten braucht das Angebot wirklich? Die Antwort entsteht in der Konzeption, nicht im Baukasten.
  • Inhalte. Liegen Texte und Bilder vor, oder müssen sie erarbeitet werden? Content-Arbeit ist oft der unterschätzte Teil des Budgets.
  • Funktionen. Formular-Logik, Mehrsprachigkeit oder Anbindungen an CRM-Systeme erhöhen den Aufwand messbar.
  • Design-Anspruch. Ein individuelles Erscheinungsbild kostet mehr als ein angepasstes Template. Beides kann richtig sein.
  • Betreuung nach dem Launch. Wartung, Updates und Weiterentwicklung sind eigene Posten. Sie gehören ins Gespräch, bevor das Projekt startet.

Warum sind die Preisunterschiede so groß?

Zwischen einem Baukasten-Abo für wenige Euro im Monat und einem Agenturprojekt liegt kein Marketing-Trick, sondern ein anderer Leistungsumfang. Beim Baukasten bauen Sie selbst und erarbeiten die Struktur allein. Beim Freelancer hängt der Umfang stark vom Profil ab. Eine Agentur übernimmt Konzeption, Struktur und Umsetzung als Gesamtpaket. Die Unterschiede haben wir auf der Websites-Seite in einer Tabelle gegenübergestellt.

Der eigentliche Wert liegt selten im sichtbaren Design. Er liegt in der Struktur: Besucher sollen schnell verstehen, was angeboten wird, ob es relevant ist und was der nächste Schritt wäre. Diese Arbeit ist es, die eine Website von einer digitalen Broschüre unterscheidet.

Woran erkennen Sie ein seriöses Angebot?

  • Festpreis vor Projektstart. Der Preis steht fest, bevor die Arbeit beginnt. Stundensatz-Schätzungen ohne Obergrenze sind ein Warnsignal.
  • Klar umrissener Umfang. Welche Seiten, welche Funktionen, welche Inhalte? Was nicht im Angebot steht, ist nicht vereinbart.
  • Geklärte Zulieferung. Wer liefert Texte und Bilder? Unklarheit an dieser Stelle ist die häufigste Ursache für Verzögerungen.
  • Regelung für die Zeit nach dem Launch. Wartung und Änderungen sollten benannt sein, nicht offen bleiben.
Fazit

Der Preis einer Website folgt dem Umfang und der Vorarbeit, nicht dem Bauchgefühl. Wer Struktur, Inhalte und Funktionen vor der Anfrage klärt, bekommt vergleichbare Angebote und ein planbares Budget.

Wir setzen Websites zum Festpreis um — der Rahmen steht fest, bevor die Arbeit beginnt. Mehr zu unserer Website-Leistung →

Häufige Fragen

Warum nennen viele Agenturen keine Preise auf der Website?

Weil der Umfang stark variiert und pauschale Zahlen schnell falsch wirken. Richtwerte nach Projekttyp sind trotzdem möglich und helfen bei der Einordnung. Deshalb veröffentlichen wir unsere Spannen.

Was kostet die laufende Pflege einer Website?

Das hängt vom System und vom Änderungsbedarf ab. Mit einem gut eingerichteten CMS pflegt Ihr Team Inhalte selbst. Technische Wartung und Weiterentwicklung lassen sich als Betreuung vereinbaren und werden vor Projektstart benannt.

Lohnt sich der Einstieg mit einer Landingpage?

Ja, wenn ein klares Ziel dahintersteht: eine Kampagne, ein einzelnes Angebot oder ein Test für eine neue Zielgruppe. Als Ersatz für eine vollständige Unternehmenswebsite ist sie selten geeignet.

Über den Autor

Francesco Lacanea hat Chatifa 2025 gegründet und betreut jedes Projekt persönlich. Er schreibt hier über Fragen, die in Projekten tatsächlich auftauchen. Mehr über Chatifa →